In dieser schicken Schachtel aus Slovenien stecken die unscheinbaren Extra-Pferdchen... |
In diesem Falle kommt kein Titan zum Einsatz sondern die Anschlüsse sind aus Edelstahl. |
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Der Kat selbst kommt von HJS und besitzt ein E-Prüfzeichen. |
Das Innenleben besteht aus einem 300-Zellen-Netz. |
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Für den Einbau geht es unten los mit der Entfernung des Schubfeldes. |
Danach ist der Blick frei auf die Serien-Downpipe (im Bild rechts oben). |
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Nun werden die V-Band-Schellen gelöst und die Traversen losgeschraubt. |
Von oben wird zunächst die Motorabdeckung entfernt (einfach nach oben abziehen)... |
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und dann die beiden Lamdasonden-Stecker abgezogen. |
Die Stecker sind farbig markiert was den korrekten Zusammenbau erleichtert. |
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Nun muss noch etwas Bewegungsfreiraum geschaffen werden um die Downpipe ausfädeln zu können. |
Dazu müssen die beiden Torxschrauben dieses Halters am Mittelschalldämpfer entfernt werden. |
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Jetzt kann die alte Downpipe einfach nach unten rausgefädelt werden. |
In der Mitte sieht man den Ausgang vom Turbo, oben rechts den Eingang des Mittelschalldämpfers. |
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Hier die beiden Downpipes im Vergleich: Links Serie, rechts Akrapovic. |
Der Serien-Katkörper ist v.a. deutlich länger. |
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Nun müssen die beiden Lambdasonden umgeschraubt werden. |
Die beiden Sonden dabei nicht verwechseln! |
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Anschliessend wird die neue Downpipe eingefädelt... |
und ausgerichtet. Zunächst die V-Band Schelle oben leicht anlegen so das die DP beweglich bleibt. |
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Danach die untere V-Band Schelle anlegen. Nun auch die Schrauben der Traversen anlegen. |
Nun abwechselnd nach und nach die obere und untere V-Band Schelle festziehen und immer wieder wackeln und ausrichten. Danach die Traversen ebenfalls festziehen. |
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Nun unten das Schubfeld wieder montieren und oben die beiden Stecker wieder einstecken und Stecker und Kabel an den vorgesehenen Stellen einclipsen. |
Als letztes noch die Motorabdeckung wieder aufdrücken und fertig ist der Einbau. Arbeitszeit ca. 60-90 Minuten. |
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Frisch aus Fichtenberg geliefert in den typischen KW Farben wartet es nun auf den Einzug in den M2. |
Aber zunächst muss das Serienfahrwerk erstmal ausziehen. |
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Dazu den hinteren Dämpfer unten und oben losschrauben und entfernen. Das Domlager muss beim neuen Fahrwerk weiter verwendet werden. |
Zum Lösen der Vielzahnmutter auf der Kolbenstange wird dieses Spezialwerkzeug benötigt. Eine dünnwandige, lange Vielzahn-Nuss mit Sechskant oben. Das Drehmoment zum festziehen der Vielzahnmutter ist NICHT wie in der KW Anleitung zu lesen 50Nm (das hält der Inbus in der KW Kolbenstange leider nicht aus) sondern 38Nm. |
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Die alten Federn samt oberer und unterer Federunterlage werden entfernt und stattdessen die entsprechenden KW Teile verbaut. |
Im Auto verbaut sieht man oben den Verstellmechanismus, dann die Hauptfeder und darunter dann die Helperfeder. |
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Nun den KW Dämpfer mit montiertem Serien-Domlager samt Dichtung und Schutzkappe oben... |
am Fahrzeug verschrauben. Montage und Verstellung erfolgen aus dem Radhaus. Ein Zugang vom Gepäckraum aus ist hier glücklicherweise nicht erforderlich. |
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Das Ganze auf der anderen Fahrzeugseite wiederholen... |
und fertig ist die Hinterachse. |
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Vorne geht es weiter indem die Abdeckung des Domlagers demontiert wird... |
und dann das Domlager und die Domstrebe losgeschraubt werden. |
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Danach werden die beiden Kabel an den Steckern im Plastikkästchen im Radhaus auseinander geclipst. Nun die Pendelstütze lösen und die Leuchtweitenregulierung aushängen! |
Dann den Dämpfer nach unten Drücken und das Federbein aus dem Radhaus nach aussen ausfädeln. |
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Das Schwenklager mit einem geeigneten ovalen "Spreizer" auseinander pressen und das Federbein ausfädeln |
Vom alten Federbein die Pendelstütze entfernen und später wieder am KW Dämpfer montieren. |
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Den neuen Dämpfer bis zum Anschlag in das Schwenklager einschieben und dann nach innen drücken und oben am Dom verschrauben. |
Die jeweiligen Ausgleichbehälter müssen vorne zur Fahrzeugfront und hinten zum Fahrzeugheck ausgerichtet sein. |
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Zum Abschluss noch im Motorraum die Abdeckungen über den Domlagern wieder montieren. |
Hier noch ein Blick auf die alten "Brocken". |
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Fertig! :-) |
Ausfederwege sehen schonmal ok und plausibel aus. |
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Und Fahrzeughöhe kommt auch schon ganz gut hin. Serie war er ca. 370mm von Radmitte zu Kotflügelkante. |
Nun wird er (für volle Strassentauglichkeit) auf knappe 350mm eingestellt und noch ein Satz 12mm Spurplatten rundum verbaut. |
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Jetzt stimmt neben der Fahrdynamik auch die Optik perfekt... |
und durch den zusätzlichen Sturz vorne (dank der KW Domlager) füllt das Vorderrad in Verbindung mit den Spurplatten das Radhaus wieder sauber aus. |
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Sitzt, passt... |
und schleift nicht! |
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Hier steht das Ausgangsprodukt, ein M2 F87 Serien-Achsgetriebe |
das auf den Kopf gestellt und seiner Ölwanne entledigt den Blick auf den Kegel-/Tellerradsatz und den Sperrkörper freigibt. |
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Der ausgebaute Sperrkörper kommt auf die Drehbank um das verschweisste Tellerrad abzustechen. |
Da liegt das gute Stück, sieht aber noch etwas Mitleid-erweckend aus... |
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Also erstmal planschleifen... |
Löcher bohren und Gewinde für die Sperrkörperbefestigung schneiden. |
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Apropos Sperrkörper... es kommt ein feines Stück hochwertigster Mechanik aus dem Hause Drexler zum Einsatz. |
Bei den Teilen habe ich das Feinste verwendet was verfügbar ist. Acht Sätze gelochte Lamellen aus dem GT Rennsport... |
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und ein Satz gewichtsoptimiert gefräster Druckringe mit für mich passenden Rampenwinkeln. |
Fertig zusammengebaut schaut das Ganze wieder recht unscheinbar aus. |
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Ab damit ins Gehäuse... |
und den Lagerreibwert messen und mit den entsprechenden Einstellscheiben passend justieren. |
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Die Öffnung für den serienmäßigen Stellmotor kann auch verschlossen werden. |
Und nun ist auch das Tellerrad fertig umgebaut, blitzeblank poliert und fertig für die Montage. |
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An hochfestem Schraubenmaterial wurde wahrlich nicht gespart. |
Rein ins Achsgetriebe und das Zahnflankenspiel messen und einstellen. |
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Danach die obligatorische Tragbildprüfung und die Sperre ist fertig eingemessen. |
Deckel mit Flüssigdichtung wieder aufsetzen und fertig ist das gute Stück. |
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Am Fahrzeug muss zunächst etwas vorbereitende Arbeit geleistet werden um das Achsgetriebe "freizulegen". Endtopf und rechtes Hinterrrad müssen ab. |
Dann müssen die ins HAG gestecken Wellen entfernt werden. |
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Um an das Mittellager der Kardanwelle zu kommen müssen die beiden Hitzeschutzbleche demontiert werden. |
Nun ist das Schiebegelenk am HAG-Eingang und auch das Mittellager zugänglich. |
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Nun wird als erstes die beifahrerseitige Abtriebswelle aus der Radnabe gepresst. |
Die Welle nach unten ausfädeln und danach auch am HAG mit einem geeigneten Hebelwerkzeug aus der Verzahnung hebeln. |
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Nun ist die rechte Antriebswelle draussen, die Linke bleibt erstmal. |
Weiter geht es vorne am Diffeingang. Hier wird mit einem SW50 Schlüssel und einer laaaaaaangen Verlängerung die Flanschmutter zwischen Kardanwelle und HAG geöffnet. Dabei wird am Kardangelenk gegengehalten. |
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Die Mutter wird "ins HAG" reingedreht (bei Blickrichtung nach hinten wie hier auf dem Photo also IM Urzeigersinn gedreht). |
Dadurch kommt die Kardanwelle nach vorne aus der Verzahnung am Diff heraus. |
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Die Kardanwelle nicht frei hängen lassen sondern am Fahrzeug hochbinden. Danach das HAG unten an der Ölwanne abstützen. |
Nun müssen nacheinander die 4 Schrauben des Hinterachsträgers gegen längere "Reparaturschrauben" getauscht werden. |
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Damit kann der Achsträger durch vorsichtiges Ablassen der Hinterachse... |
um ca. 35mm gesenkt werden (Achtung: bei einer Absenkung von mehr als 40mm drohen Schäden). |
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Nun rutscht die ganze Hinterachse aus der Führung nach unten... |
und hängt sicher in den Reparaturschrauben. |
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So ist es dann möglich, den Schwingungstilger und die hintere HAG Schraube zu entfernen. |
Nun das Achsgetriebe losschrauben und beim Ablassen etwas nach Richtung Beifahrerseite drücken um dabei die linke Abtriebswelle raus zu hebeln. |
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Hier im Bild unten die alte rechte Abtriebswelle und oben eine neue linke Welle, die nun in Verbindung mit der Drexler Sperre auch auf der rechten Fahrzeugseite benötigt wird. |
Nun also das neue, umgebaute Achsgetriebe wieder in den Hinterachsträger heben und in umgekehrter Reihenfolge einbauen. Also erst linke Abtriebswelle einfädeln, dann HAG festschrauben... |
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dann die Flanschmutter auf den Kardanflansch aufschrauben. |
Das nicht mehr benötigte Kabel des Stellmotors einwickeln und hochbinden. |
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Jetzt kann auch das Sperren-Steuergerät abgesteckt und/oder ausgebaut werden. Dieses befindet sich im Gepäckraum hinten rechts unter dem Staufach. |
Dort müssen dann die drei einzelnen Stecker abgesteckt werden. Anschliessend muss die nun erscheinende Fehlermeldung auscodiert werden. |
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